Anlaß:
Wie so oft kam die blog-Idee aus den Kreisen, in welchen man sich mit anderen Menschen aufhält, und scheiterte, was sollte man auch anderes erwarten, daran, daß die Wunschadresse schon vergeben war. Nicht genutzt, aber vergeben. Tja, in dieser Gesellschaft leben wir. Kontakt ließ sich mit dem vermuteten Inhaber auch nicht aufnehmen. Zugegeben, ich schau bisher auch nur selten bei gmail rein.
Wie dem auch sei, (for a given value of) heute wurde ich nochmal auf mein doch schon etwas zurückliegendes Vorhaben aufmerksam gemacht und ohne mich auf das Abenteuer blog letztendlich einzulassen, wollte ich diesen Start schonmal hinter mich bringen.
Grund:
Tritt man aus der Illusion des Eigenen in die reale oder digitale Welt der Anderen, ist man zwangsläufig mit Situationen und Abläufen konfrontiert, die einem absurd erscheinen müssen. Ob man nun selbst den Sinn nicht erkennen kann oder die anderen sich tatsächlich dem Unsinn ergeben haben, spielt weniger die Rolle als vielmehr die Chance, dem Fehltritt eine Weisheit oder eine ganze Geschichte zu entlocken.
Lösbare und unlösbare Fragen wie "Warum schneidet man mit der Stoffschere kein Papier?" oder "Warum rundet Python3 die Zahl 0.5 auf 0, aber 1.5 auf 2?" bringen mich zum Grübeln, Nachforschen und schließlich mal zur Erkenntnis oder mal vor Verzweiflung laut Auflachen.
Hier also nehme ich mir Platz, erfahrenes aufzuschreiben, bevor ich es zwangsläufig wieder vergesse, und daraus kurze Aufschreie oder interessante Geschichten oder auch nichts weiter werden zu lassen.
wim
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